Warum wir später nur noch selten mit der Bahn verreist sind
Als die Kinder radfahren gelernt hatten, begannen wir, mit dem Fahrrad (zwei Kinderräder, zwei Erwachsenenräder) in Deutschland Urlaub zu machen und dazu mit der Bahn anzureisen. Ein vorläufiges Ende hatte dies, nachdem wir auf der Rückfahrt nach Bonn trotz schon vor Monaten erfolgter Reservierung von Sitz- und Fahrradplätzen beim Umsteigen in Münster vor dem rechts abgebildeten Gepäckabteil standen und uns vom Zugbegleiter bedeutet wurde, man könne uns trotz Reservierung leider nicht mitnehmen, wir sähen doch, daß das Abteil voll sei. Nein, das sei der letzte Zug mit Fahrradtransport für heute, wir müssten uns ein Hotel nehmen und es am nächsten Tag erneut versuchen. Mit zwei kleinen Kindern im Schlepptau am Bahnhof einer fremden Stadt kommt da Freude auf.
Nun, wir sind hart geblieben, und nach einigem Palaver doch noch zugestiegen und mitgenommen worden (ich selber bei den Rädern, der Rest der Familie am anderen Ende des Zuges), die Fahrt war ... interessant. Es war dies aber ein Erlebnis, das man nicht wiederholen möchte.
Anzumerken ist dazu, daß die Bahn damals wie heute im Fernverkehr ohne Reservierung und Zusatzkosten und routiniert Gepäckstücke transportiert, deren Gewicht und Volumen das unserer Räder samt Gepäck merklich überschreitet.
